Im semantischen Web sind alle Daten maschinelesbar. Das heißt, dass zu den für Menschen lesbaren Formen auch für Maschinen weiterverarbeitbare Formen bereit gestellt werden. Die Daten werden selbst Teil des Internets, sodass sie unabhängig von Software, Plattformen oder Domains verwendet werden können.

Auch im semantischen Web („Semantic Web“) werden Daten und Dokumente online gestellt, aber im Unterschied zum Web von heute können diese von Maschinen nicht nur gelesen sondern auch verarbeitet, transformiert und zusammengestellt werden – Maschinen „operieren“ mit diesen Daten. Sind für die Maschine genügend semantische Informationen verfügbar, zieht diese Rückschlüsse und erkennt Zusammenhänge mit anderen Daten.

Ein Beispiel, welches Potential im Semantic Web steckt
Sie arbeiten für eine Internetagentur in Köln. Nun öffnen Sie Ihren virtuellen Web-Agenten und geben ihm den Befehl, die gesamte Businessreise zu organisieren.
Falls Ihr Agent einen passenden Flug findet, bucht er diesen mit Ihrer Kreditkarte und weist die Kosten in Ihrer Buchhaltung richtig zu. Zeitgleich informiert er Sie, dass Sie daheim einen Zahnarzttermin versäumen und fügt eine Bemerkung zu Ihrem Online-Kalender hinzu, dass Sie den Termin verschieben müssen. Danach sucht die Software nach Flughafentaxis mit positiven Bewertungen und bucht ein Taxi, welches Sie 40 Minuten nach Ihrer Ankunft am Terminal abholt. Außerdem bestellt der Agent ein Zimmer in einem Ihrer bevorzugten Hotels der Stadt und sichert ein Zimmer. Schließlich aktualisiert er noch Ihren Terminkalender und den Ihrer Chefin, aktualisiert alle Reiseinformationen und druckt sämtliche Bestätigungen im Büro aus. Um all diese Tätigkeiten ausführen zu können, musste der Agent Informationen aus unterschiedlichsten Quellen aufspüren, erörtern, zusammenfügen und darauf operieren.

Freuen wir uns auf das Semantic Web!