Der Andalusier hat sich als Rasse hierzulande etabliert. Dabei ist der Name eigentlich keine korrekte Rassebeschreibung. Beim Andalusier handelt es sich um eine Variante des spanischen Pferdes. Ursprünglich verfügten diese Tiere wohl über keinen Nachweis ihrer Rasse und ihrer Herkunft. Als gesichert gilt es jedoch, dass es bereits ca. im Jahre dreihundert nach Christus Pferde gegeben hat, die von den Grundzügen an die Andalusier erinnern. Aus welchen Bestandteilen sich der Andalusier nun genau zusammensetzt, darüber wird oft gerätselt. Vermutet wird eine iberische Pferderasse, ebenso, wie die arabischen Pferde. Davon wird aber nichts als absolut gesichert angesehen.
Die Andalusier als Springpferde bestechen durch ihre ausgeglichene Art. Aber auch der perfekte Gang, die ausgestrahlte Energie und die Geschicklichkeit der Tiere sorgen für staunende Blicke. Von der Fellfarbe her dominieren die Schimmel. Aber auch zahlreiche Braune sind vertreten. Andere Farben sind eher eine Seltenheit. Scheckige Pferde sind bei dieser Betrachtung außen vor gelassen wurden. Weiterhin gilt der Andalusier als sehr zutrauliches und auch widerstandsfähiges Tier. Es ist einem fürsorglichen Reiter in kurzer Zeit möglich, eine sehr enge und intensive Bindung zum Andalusier aufzubauen.
Für das Arbeiten im Sattel sind die Andalusier geradezu prädestiniert. Sie sind aber auch für die Jagd und für das Führen eines Wagens geeignet. Trotz der ungeklärten Rassenabstammung ist der Andalusier hier in Deutschland sehr beliebt. Viele Menschen möchten genau so ein Tier haben, beziehen sich dabei meist auf das ruhige Wesen des Pferdes. Aus diesem Grund ist diese Rasse auch für Anfänger des Reitsports bestens geeignet. Aber auch erfahrene Reiter mögen den Andalusier.