Vor allem behinderte und auch alte Menschen sprechen immer wieder von Barrierfreiheit. Gemeint ist damit der Zugang ohne Hindernisse (Bürgersteige und Treppen) hin zu U-Bahnen und öffentliche Gebäuden (Schulen, Universitäten, Verwaltungsgebäude). Wendet man nun die Barrierefreiheit auf das Internet an, so versteht man zunächst einmal eine ganze Reihe von Dingen darunter. Barrierefrei bedeutet im Bezug auf das Internet, dass die einzelnen Internetseiten auch von einem Nutzer (egal ob nun behindert oder nicht) aufgesucht und genutzt werden können, wenn dieser über eine veraltete Technik hinsichtlich Hardware und auch Software nicht auf dem neuesten Stand der Technik ist. Das heißt noch immer mit Modem und über eine DSL-Leitung ins Internet geht anstatt mit WLAN oder mit USB-Stick.
Damit die Barrierefreiheit bei den Webseiten gewährleistet werden kann ist natürlich auch ein entsprechende Webdesign von Nöten. Denn Barrierefreiheit im Internet fängt bei der Gestaltung der Webseite an. Auch wenn es “normalen” Verbrauchern bei dem Blick auf eine Webseite gar nicht so erscheinen mag, für viele User ist das Zurechtfinden auf einer Webseite häufig mit sehr vielen Problemen verbunden. Dann nämlich wenn dieser eben behindert oder alt bzw. mit dem Internet nicht gerade viel Erfahrung hat. Ideal ist daher eine Webseite, die den User regelrecht “durch das Programm” leitet. Das heißt dass vor allem bei der Menüführung von einer Webseite von Anfang an darauf geachtet werden muss, dass sich auf der jeweiligen Webseite auch Menschen mit einer Sehbehinderung oder einer motorischen Behinderung zurecht finden. Der Webdesigner macht – um Barrierefreiheit zu erreichen – wenn bekannt ist, dass sehr viele behinderte oder alte Menschen auf der Webseite vorbeisehen werden (ergibt sich meist aus dem Thema der Webseite) – die Buttons für die Weiterleitung im Menü entweder entsprechend farblich besser “sehbar” oder programmiert sogar die Möglichkeit einer Sprachführung in die Webseite ein, die vom User ein- bzw. ausschaltbar ist.
Dieser Gastartikel wurde von Philipp zur Verfügung gestellt. Er berichtet sonst über das Thema RFID Kanban oder RFID Leser